Nach kolorektalen Resektionen – und dabei insbesondere nach einer tiefen vorderen Rektumresektion – kommt es häufig zu Darmfunktionsstörungen. Die Symptome werden unter der Abkürzung LARS zusammengefasst, die für den Begriff „Low Anterior Resection Syndrome“ steht. Zu den typischen Komplikationen gehören Inkontinenz, erhöhte Stuhlfrequenz, chronische Verstopfung, schmerzhafte Stuhlentleerungen und plötzlicher Stuhldrang. Die Behandlung und Versorgung von Patient:innen mit LARS erfordert von Pflegenden sowohl Fachwissen als auch Feingefühl.

In unserer praxisnahen Fachfortbildung erklären wir Ihnen die Grundlagen des LARS-Syndroms. Dazu erörtern wir den Weg eines Patienten – von der Vorbereitung der Operation über seine Zeit in der Klinik bis hin zur Versorgung nach der Entlassung und die Herausforderungen der jeweils behandelnden Personen. Wir vermitteln Ihnen die nötigen Kenntnisse zum Krankheitsbild sowie der Diagnostik und stellen Ihnen geeignete Methoden zur Darmentleerung wie die transanale Irrigation vor.

Unser Team aus erfahrenen Referent:innen beleuchtet den Umgang mit dem „Low Anterior Resection Syndrome“ aus Sicht der Chirurgen, der Pflegefachpersonen in der Klinik und der Nachversorger im häuslichen Umfeld.

Anmeldeschluss: 29. Mai 2024

Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Die Anmeldung gilt als verbindlich, sobald sie von unserem Coloplast Event-Team kontaktiert wurden.

Dieses Seminar richtet sich an Pflegefachkräfte mit guten Vorkenntnissen im Bereich Stoma- und Darmmanagement.